Ehrenmitglieder

Lorenz Nieth †

Kurt Feirabend war der letzte Inhaber der Feirabend Verbandzellstoff-Fabrik mit Sitz in Niedernhausen. Er nahm schon immer, auch in jungen Jahren, aktiv am sozialen und kulturellen Geschehen der Gemeinde teil, unterstützte ortsansässige Vereine sowie das sozialpädagogische Zentrum „Kalmenhof“ in Idstein.

Dann, Rentner geworden, gab es mehrere Gründe, die ihn zu seiner Entscheidung, eine Stiftung unter seiner Leitung zu gründen, bewegten. Lorenz Nieth unterstützte ihn bei seinem Vorhaben, eine Stiftung für körperlich und geistig gehandicapte Kinder und Jugendliche zu gründen. Ergebnis war die im September 1984 ins Leben gerufene „Kurt Feirabend Stiftung“. Lorenz Nieth wurde Stiftungsvorsitzender, denn Feirabend suchte einen Freund, der ihm half, das Kapital zu verwalten. Bis heute ist er fester Teil der Stiftung und als 2. Vorsitzender tätig.

Sein umfangreiches Wissen um die Familie Feirabend und sein unermüdliches vorbildliches soziales Engagement gaben Anlass ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen. Sein Vorstandskollege Werner Ernst und seine Kolleginnen Gaby Ernst, Marion Schmitt und Sabrina Frank bedanken sich nochmals bei ihm für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit und überreichten ihm am 11. Januar 2018 die Urkunde.

Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb er am 12. August 2019

Margot Schlegel

Durch Lorenz Nieth kam Margot Schlegel 1986 in den Vorstand der Kurt Feirabend Stiftung. Die damalige Verwaltungsangestellte beim Bauamt der Gemeinde Niedernhausen kannte durch ihre Eltern Kurt Feirabend, da sie befreundet waren. 21 Jahre übernahm sie die komplette Verwaltungsarbeit der Stiftung. Dazu gehörte für sie nicht nur das Ausstellen der Schecks oder die Verwaltung der Karteien sondern auch der persönliche Kontakt in die Familien. Sehr berührt von den Einzelschicksalen versucht sie nicht nur die Zuwendungen zu verteilen, sondern gab Trost und Zuversicht weiter. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre liebenswerte Art sorgten dafür, dass sie viele Dankesbriefe erhielt, auf die sie bis heute sehr stolz ist. Am 30. Oktober 2007 wurde ihr vorbildliches und soziales Engagement für die Allgemeinheit mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Überreicht wurde ihr der Ehrenbrief im Beisein ihrer Vorstandskollegen, Vertretern aus der Gemeinde und ihrer Familie durch Bürgermeister Günter F. Döring im Ratssaal der Gemeinde Niedernhausen. Schon zu Beginn ihrer ehrenamtlichen Arbeit stand schnell fest: Margot war die gute Seele der Stiftung, steckte viel Energie und Zeit in die Stiftung, die ihr sehr am Herzen lag und heute immer noch liegt. Mit ihrer Verabschiedung aus dem Vorstand wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt. Ihre Arbeit wird von Marion Schmitt weiter geführt und führt die Tradition von Margot weiter. Trotz der Abgabe ihrer Arbeit steht sie weiterhin dem Vorstand zur Verfügung als beratende und sozial engagierte Frau.

Der Vorstand möchte sich hier nochmals bei ihr für die aufopferungsvolle Verwaltungsarbeit bedanken.